philipp goldbach

bound to arrive as intruders

27. Oktober 2016 – 23. April 2017

 

Philipp Goldbach nutzt Bilder von Bildern als Material für seine künstlerische Arbeit. Kunsthistorische Bildarchive sind daher ein Ausgangspunkt für seine Installationen, denn im Zeitalter der Digitalisate sind historisch gewordene Dia-Archive beredte Zeugnisse einer zu Ende gegangenen Epoche.

Anders als Henri Cartier-Bresson, der sich als »intruder« (»Eindringling«) beschrieb, um »entscheidende Momente« der Wirklichkeit mit seiner Kamera festzuhalten, legt Philipp Goldbach in Anspielung auf dessen Haltung die Wirklichkeit von Medienarchiven offen und verwandelt sie in künstlerische Reflexionsbilder.

Zur Ausstellung ist ein von der Stiftung Kunstfonds geförderter Katalog
im Verlag Strzelecki Books erschienen.
Er ist im Museumsshop zum Preis von 19,80 € erhältlich.

 

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Philipp Goldbach, Stack (AGFA), 2016, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016