Period Rooms als Knotenpunkte kulturellen Transfers

22. Mai 2019, 18 Uhr
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum

 

Keynote: Andrew McClellan (Tufts University)
The Resonant Masterpiece; or, some challenges of inclusion in historic collections of American art

 

Der zweitägige Workshop befasst sich mit den Prozessen der Translozierung von Kulturgut, den lokalen und internationalen musealen Netzwerken sowie den aktuellen Aufgaben und Herausforderungen des Museumsbetriebs im Hinblick auf den period room. Die Entstehung und Etablierung des period room-Displays in europäischen und US-amerikanischen Museen wird als internationales Phänomen behandelt, das maßgeblich auf Ideenaustausch und dem Transfer von Objekten beruht. Über Provenienzfragen hinausgehend wird das period room-Display unter anderem anhand folgender Fragen untersucht: Welche Konzeption von kultureller Identität geht mit der Installation der Räume einher? Welche Konstruktionen vom „Eigenen“ und „Fremden“ werden darüber vermittelt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den heutigen kuratorischen Umgang? Der Workshop ist Teil des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Period rooms. Museale Verhandlungsräume zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Ausstellen und Wohnen“ an der Ruhr-Universität Bochum und wird von Änne Söll (Ruhr-Universität Bochum) und Andrea Meyer (TU Berlin) organisiert.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten:
stefan.kraemer-b1c@rub.de
Die Vortragssprache ist Englisch.


Der Workshop am 23. Mai 2019 findet in den Räumen von Situation Kunst (für Max Imdahl) statt. Link (öffnet ein externes Fenster)