Fotografien aus der Sammlung Moderne

 2011

 

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Axel Hütte, Brücke Oberhausen, 1998, Fotografie, C-Print

Das Campusmuseum gewährt Einblicke in die SAMMLUNG MODERNE
Der Bestand der Sammlung Moderne geht weit über das hinaus, was in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden kann. Eine Sammlungspräsentation gewährt Einblicke in ein Schwerpunktthema der Sammlung. Gezeigt werden insbesondere FOTOGRAFIEN AUS DER SAMMLUNG MODERNE.

 

 

Mischa Kuball: NEW POTT:
100Lichter / 100 Gesichter

 

28. Oktober 2010 bis 10. Juli 2011
Campusmuseum. Sammlung Moderne 

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Mischa Kuball: New Pott. 100 Lichter / 100 Gesichter. Boba Do Christo Toko, Angola. Fotograf: Egbert Trogemann. Mischa Kuball , Egbert Trogemann (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2010.


Wie lässt sich die von Multikulturalität geprägte Wirklichkeit der "Metropole Ruhr" künstlerisch darstellen? Mischa Kuball realisiert eine partizipatorische Arbeit, die im Ruhrgebiet lebende Menschen einbezieht. Personen und Familien aus aller Welt, die heute zwischen Duisburg und Dortmund leben, werden zu aktiven Teilnehmern. Mischa Kuball besucht mehr als 100 Personen und ihre Familien, er schenkt ihnen eine Lampe, die ihren Privatraum erhellen wird. Ihre Wohnungen werden zu Bühnen, zu Plattformen einer Begegnung, eines realen und symbolischen Austausches. Die Gespräche werden aufgezeichnet, die Teilnehmer/innen und ihre Familien fotografiert. 
Die Ausstellung "NEW POTT - 100 Lichter/100 Gesichter" wird vom 28. Oktober 2010 bis zum 10 Juli 2011 in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, im Campusmuseum zu sehen sein. Dieser Ausstellungsort ist in besonderer Weise für das Projekt geeignet, da er Ausdruck und beredtes Zeugnis eines Bildung und Kultur verschränkenden Denkens und Handelns ist. 

Weitere Informationen zur Ausstellungsreihe "Mapping the Region" der RUHR KUNST MUSEEN: hier

Weitere Informationen:
http://www.2010lab.tv/search?search=mischa+kuball
http://www.art-magazin.de/kunst/35601/mischa_kuball_bochum
http://www.mischakuball.com/
http://ruhrkunstmuseen.ruhr2010.de/ausstellungsreihe-mapping-the-region/mischa-kuball.html
http://www.wdr.de/tv/westart/dienstag/sendungsbeitraege/2011/0517/kuball.jsp
http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/26.10.2011-10.05/b/redezeit

 

 

DIE SAMMLUNG MODERNE
29. April - 17.Oktober 2010

2010 haben sich zwanzig Museen zwischen Duisburg und Unna zu dem Netzwerk der RUHR KUNST MUSEEN (www.ruhrkunstmuseen.de) zusammengeschlossen. Jedes Haus hat ein eigenes Profil, so auch die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum. Die Ausstellung "DIE SAMMLUNG MODERNE" führt ein in die Geschichte und Gegenwart der universitären Kunstsammlung.

ULRICH RÜCKRIEM. Zeichnungen und Modelle
4. Dezember 2009 - 11. April 2010

Erste Einblicke in das Archiv Ulrich Rückriem der Ruhr-Universität Bochum 

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Die Ausstellung zeigt jüngste Arbeiten Ulrich Rückriems auf Papier: farbige Fortführungen seiner Werkgruppe "Freie Figurationen". Sie stehen im engen Zusammenhang zu einem Wandbild, das der Künstler für das Veranstaltungszentrum der Universität realisiert und am 4. Dezember 2010 als Schenkung übergeben hat.Modelle, Zeichnungen, Grafiken und Projektskizzen aus dem Künstlerarchiv sowie ca. 100 Exponate aus dem Besitz des Künstlers veranschaulichen den Zusammenhang zwischen Skulptur und Zeichnung im Werk Ulrich Rückriems.

Ausstellung

 

THOMAS STRUTH 
im Kubus der Situation Kunst 

2. Dezember 2010 bis 10. April 2011
KUBUS. Situation Kunst

 

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Thomas Struth: Hermitage 2, St. Petersburg, 2005.

Die Bildsprache des Fotografen Thomas Struth gründet auf einer intensiven Auseinandersetzung mit den medientheoretischen Schriften Walter Benjamins sowie der Gestaltpsychologie und Phänomenologie. Nicht allein die Fragen einer die Wirklichkeit objektivierenden Fotografie sind für seine fotografische Haltung bedeutsam; erklärtermaßen bezieht er sich auf die Minimal und Conceptual Art und fragt, wie Fotografien wahrgenommen werden.
«Thomas Struth im Kubus der Situation Kunst» ermöglicht eine ganz besondere Kontextualisierung dieser Fragestellung. Raumbezogene Präsentationen sind für das Gesamtensemble der Situation Kunst (für Max Imdahl) von Bedeutung. Dieses Umfeld berührt eine im Werk von Thomas Struth angelegte Spezifik, denn der Künstler ist in besonderer Weise an der Wechselbeziehung von Fotografien und installativer Konstellation interessiert.
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines museumsreflexiven Projektes, das Friederike Wappler mit Studierenden der Kunstgeschichte und in Zusammenarbeit mit Thomas Struth realisiert hat. 

 

SERIAL IMAGERY
20.Mai - 22. November 2010

Graphische Serien der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum und "ECHO" von Sebastian Freytag

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Sebastian Freytag  und seine Installation "ECHO" in den Kunstsammlungen der RUB.

Im Graphikjahr 2009 stellen die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) grafische Serien aus dem Sammlungsbestand aus, die zeigen, wie sich Josef Albers, Wolfgang Ludwig, Victor Vasarely u.a. im Medium der Grafik mit der Frage einer abstrakt-konstruktiven Bildsprache auseinandergesetzt haben. Das ihren Serien zugrunde liegende Prinzip der Serialität und Reproduzierbarkeit treibt Sebastian Freytag, der sich im einer ortsspezifischen Installation "ECHO" sowohl auf die Sammlungsbestände sowie die Architektur der RUB bezieht, auf die Spitze. Er greift Bildelemente aus Werken der Sammlung auf und nutzt sie zur Produktion von Plakaten, mit der er die Bild- und Architektursprache der 1960er und 1970er Jahre kommentiert und aktualisiert. 

Lit.: Sebastian Freytag: Serial Imagery / Echo, hrsg. von Friederike Wappler, Kunstsammlungen der RUB/Kunstgeschichtliches Institut, extra verlag: Berlin 2010

RENDEZ-VOUS MIT DEM REALEN
Die Spur des Traumas in der Kunst
30. Oktober - 15. Februar 2009

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Die Ausstellung stellt sich der Frage, ob und wie Krisen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts künstlerisch reflektierbar und darstellbar sind. Sie zeigt Werke von Gerhard Richter, Jochen Gerz und Christian Boltanski, die sich mit der visuellen Repräsentation von Zweitem Weltkrieg und Holocaust auseinandergesetzt haben, aktualisiert mit Arbeiten von Bruce Nauman die Auseinandersetzung mit dem Vietnam-Krieg und untersucht mit Thomas Ruffs Nachtbildern die Bedeutung von Medienbildern in dieser Diskussion. 

Mit einer Tagung zum Thema in der Situation Kunst (für Max Imdahl), Bochum Weitmar vom 31. Oktober bis 1. November 2008

Eine fächerübergreifende Tagung mit dem Titel "Rendez-vous mit dem Realen. Trauma in Literatur, Film und Kunst" untersucht, welchen Beitrag die Künste zur Trauma-Theorie leisten. Mit Beiträgen von Aleida Assmann (Literaturwissenschaft, Konstanz) , Anja Schwarz (Literaturwissenschaft Konstanz), Gerald Schröder (Kunstgeschichte, Bochum) , Friederike Wappler (Kunstgeschichte Bochum), Joachim Paech (Medienwissenschaft, Konstanz), Hans Markowitsch (Physiologische Psychologie, Bielefeld) , Andreas Kraft (Literaturwissenschaft, Konstanz) und Karolina Jeftic (Literaturwissenchaft, UBS Wolfsburg). 

Lit. Eine Publikation der Tagung ist in Vorbereitung. 

THOMAS KOHL: Wie aus Farbe Landschaft wird
30. November - 2. März 2008

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Landschaftsmalerei heute? Was auf den ersten Blick historisch obsolet erscheint, greift Thomas Kohl(geb. 1960) auf, um zu erproben, was Malerei gegenwärtig noch sein kann. Als Meisterschüler Gerhard Richters interessiert ihn eine Fragestellung, die sein Lehrer im Rückgriff und in Auseinandersetzung mit der Fotografie untersucht hat: Kann man heute noch Landschaftsbilder malen? Und wie kann mansie malen? Anders als Gerhard Richter benutzt er Bilder aus der Presse, aus Werbung und dem Internet, um sie als Erinnerungsbilder mit Motiven aus der Kunstgeschichte und Landschaftseindrücken zu verschränken. Dabei geht es ihm nicht darum, ideale oder topografisch genaue Landschaftsbilder zu produzieren, sondern um die Frage, wie aus Farbe Bilder konstruiert werden können, die Landschaftsassoziationen freisetzen und zugleich ihr Gemachtsein offen legen. In seriellen Arbeiten zeigt er, dass diese Auseinandersetzung nur prozessual geschehen kann und dass es für eine Bildvorstellung nicht nur eine, sondern eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt. Die Ausstellung in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum zeigt Arbeiten des Künstlers aus den letzten zehn Jahren, latente Landschaftsbilder, die anschaulich zeigen, dass Malerei Landschaftsbilder evozieren und zugleich malerisch unterlaufen kann. Die Ausstellung und der Katalog Thomas Kohl: Wie aus Farbe Landschaft wird sind das Ergebnis eines museumspraktischen Projekts des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität Bochum. Dr. Friederike Wappler hat sie mit einer Gruppe engagierter Kunstgeschichtsstudenten in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler erarbeitet.

Lit.:  Thomas Kohl: Wie aus Farbe Landschaft wird. Hrsg. von Friederike Wappler, Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, Bochum 2007, mit Aufsätzen der Herausgeberin, von Anja Lapac, Bettina Nolting, Maria Schulte, Nicole Dierks und Eva Wieber, (ISBN: 978-3-9812066-0-9).

ANSICHT AUSSICHT EINSICHT

ANDREAS GURSKY, CANDIDA HÖFER, AXEL HÜTTE, THOMAS RUFF, THOMAS STRUTH. ARCHITEKTURPHOTOGRAPHIE

Ausstellung im Museum Bochum (in Zusammenarbeit mit Kunstsammlungen der RUB. Campusmuseum. Sammlung Moderne) vom 19. Januar bis zum 12. März 2000, in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig vom 2. April bis zum 28. Mai 2000.

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FARBE. FORM. GEOMETRIE. Konkrete Kunst aus den Beständen der RUB-Kunstsammlungen 

(Josef Albers, Antonio Calderara, Adolf Fleischmann, Günter Fruhtrunk, Gerhard von Graevenitz, Wolfgang Ludwig, Almir Mavignier)

28.Januar - 26. April 1998
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum 

 

inter-medial.
Videos von Valie Export, Jochen Gerz, Bruce Nauman und Marcel Odenbach 

16. Januar - 23. Februar 1997
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum

 Mit Unterstützung von:
Bildarchiv Foto Marburg, Forschungsprojekt "EDV und Kunstwissenschaft", Förderverein Situation Kunst-Haus Weitmar, SANYO Fisher, VW Stiftung

 

DIE RUHR-UNIVERSITÄT.
Denkwürdige Architektur?

12. Juni - 14. Juli 1996
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum

Mit Unterstützung von Readymix und der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. 

 

JOSEPH BEUYS. Druckgraphik

25 Januar - 10. März 1996
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum

Mit Unterstützung des Fördervereins Situation Kunst

 

FELIX DROESE.
Ich bin tot, weil ich dumm bin.
Ich bin dumm, weil ich tot bin.

19. Oktober - 10. Dezember 1995
Kunstsammlungen der RUB 

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BERND UND HILLA BECHER.

INDUSTRIEPHOTOGRAPHIE

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die 1994 von Prof. Dr. Monika Steinhauser und Dr. Kai-Uwe Hemken mit Studierenden und Promoventen der Kunstgeschichte und gemeinsam mit Bernd und Hilla Becher erabeiteten Ausstellung ging den Traditionslinien der Fotografie der Bechers nach: der Bedeutung der Neuen Sachlichkeit, des Documentary Style für deren fotografische Haltung. 

 

I AM YOU - Künstler gegen Gewalt

29. Juni - 31. Juli 1994
Kunstsammlungen der
Ruhr-Universität Bochum 

Ausstellung und Aktion