Informationsveranstaltung

Kostenlose Informationsveranstaltung der RuhrKunstNachbarn für Lehrer

12. September 2018, 18 Uhr
in den Kunstsammlungen der RUB auf dem Campus

Das Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen geht in die letzte Phase. Noch bis Frühjahr 2019 können Schulklassen aller Schulformen und Altersstufen sowie Initiativen zur Integration geflüchteter Kinder an den kostenlosen Workshops teilnehmen. Alle interessierten Pädagog*innen sind am 12. September, um 18 Uhr herzlich in die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum eingeladen, um mehr über das Konzept der RuhrKunstNachbarn zu erfahren.

Stellvertretend für alle 18 teilnehmenden RuhrKunstMuseen laden das Kunstmuseum Bochum, die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität sowie die Flottmann-Hallen Herne und das Emschertal-Museum Herne alle Lehrer*innen zum Infoabend der RuhrKunst-Nachbarn ein. In den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum erläutert die Projektinitiatorin Regina Selter aus dem Museum Ostwall die Idee des Projekts, bei dem jeweils zwei Kunstmuseen der Region ein Tandem bilden. Die Schulklassen besuchen zunächst ein Museum in ihrer Heimatstadt und an einem anderen Tag ein benachbartes RuhrKunstMuseum. Außerdem stellen die Kunstvermittler*innen der vier Museen ihre jeweiligen Partnerschaften genauer vor. Im Anschluss gibt es bei einem Imbiss der Bürgerinitiative HUkultur die Möglichkeit mit Kolleg*innen und Museumsvertretern ins Gespräch zu kommen oder direkt Workshoptermine zu vereinbaren.

In den kostenlosen Workshops sollen Themen aus der Alltagsrealität der Kinder und Jugendlichen auf das künstlerische Angebot der Museen treffen. Das Vermittlungsprojekt zielt auf die Beschäftigung der Schüler*innen mit Fragen rund um das Zusammenleben in der Stadt und das dortige Lernen ab und darauf, wie sie sich künstlerisch mit der eigenen und gesellschaftlichen Identität auseinandersetzen. Im Rahmen des Projekts spielen musealer und städtischer Raum eine wichtige Rolle, deshalb ist bereits der Weg von der Schule zum Museum Teil der Workshops. Bei den RuhrKunstNachbarn beginnt und endet Vermittlungsarbeit nicht am Eingang des Museums. Der Besuch der benach-barten Institution bedeutet ein Verlassen des eigenen Stadtviertels über die Stadtgrenze hinaus; teilnehmende Kinder und Jugendliche erweitern somit ihren Aktionsradius und das Thema Stadtraum und Museum wird auf einer weiteren Ebene greif- und erlebbar.

Das Projekt RuhrKunstNachbarn wird gefördert durch die Stiftung Mercator, die sich für gleiche Zugangschancen zu Angeboten kultureller Bildung als Teil allgemeiner Bildung einsetzt. Der Eintritt in beide Museen, die Teilnahme an den Workshops sowie alle benötigten Materialien sind kostenlos. Auch Schulen außerhalb der Partnerstädte können das Angebot in Anspruch nehmen.

    

    

Kunstvermittlungsprojekt

RuhrKunstNachbarn

Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen
RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator.

 

RuhrKunstNachbarn - Museumsbesuch trifft urbanes Lernen

ab Juli 2017

An dem groß angelegten Projekt beteiligen sich 18 der 20 RuhrKunstMuseen, dabei bilden jeweils zwei Häuser eine Partnerschaft und bieten ein aufeinander aufbauendes Vermittlungskonzept mit Workshops zu einem gemeinsamen Thema.
RuhrKunstNachbarn ermöglicht eine intensive Begegnung mit Kunst und urbanem Raum über die Grenzen der Heimatstadt hinaus, um sowohl die kulturelle Vielfalt als auch die Diversität innerhalb der Region erfahrbar zu machen.
Das Projekt sieht zwei Museumsbesuche an zwei Tagen vor – zunächst wird das Kunstmuseum der Heimatstadt besucht, danach ein benachbartes RuhrKunstMuseum.
Neben dem Museumsbesuch spielt die Erkundung des Stadtraums eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich mit der eigenen und der gesellschaftlichen Identität auseinanderzusetzen sowie Bedingungen des Zusammenlebens, des städtischen Lebens und Lernens wahrzunehmen.
Der Besuch des Museums in der Nachbarstadt bedeutet immer auch ein Verlassen des eigenen, bekannten Stadtviertels. Die Kinder und Jugendlichen erweitern dadurch ihren Aktionsradius, lernen andere Städte des Ruhrgebiets kennen und erhalten eine Vorstellung über die kulturellen Möglichkeiten in ihrer unmittelbaren Nähe. RuhrKunstNachbarn möchte langfristig Stadtgrenzen öffnen und dazu einladen, diese regelmäßig zu überschreiten.
Die Workshops richten sich an Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen, dabei kommen zeitgemäße und speziell für dieses Projekt entwickelte Methoden der Kunstvermittlung zum Einsatz, die Kinder und Jugendliche und deren Lebenswirklichkeit direkt einbeziehen.
Besonders Schulen, die noch keine Verbindungen zu den einzelnen RuhrKunstMuseen pflegen, möchten wir zur Teilnahme am Projekt RuhrKunstNachbarn einladen. Hier sollen vor allem die Kinder und Jugendlichen angesprochen werden, die über ihr Elternhaus keinen oder nur einen sehr geringen Zugang zu kultureller Bildung erhalten.

RuhrKunstNachbarn – Kosten und Partnerschaften
Der Eintritt in die beiden Museen sowie die Teilnahme an den Workshops sind für alle Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrpersonen kostenlos. Alle Materialien, die für die Arbeit im Stadtraum und im Museum erforderlich sind, werden ebenfalls kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss erhalten die Schulklassen ein Zertifikat über ihre Teilnahme am Projekt RuhrKunstNachbarn.
Schulen können nur Workshops buchen, die das Museum der Heimatstadt mit einbeziehen. Sollten Schulen außerhalb der Partnerstädte an einer Teilnahme interessiert sein, wählen sie das Tandem mit dem nächstgelegenen Museum.

RuhrKunstNachbarn – Ablauf, Planung und Kontakt
Die Workshops finden zwischen August 2017 und Dezember 2018 statt und sind auf die Dauer von zwei Stunden angelegt. Überschreitet die Klassenstärke die Anzahl von 25 Schülerinnen und Schüler, wird die Klasse vor Ort getrennt und es finden zwei parallele Workshops statt. Buchungen können ab dem 1. Juli 2017 vorgenommen werden.

Informationen zum genauen Ablauf, der Terminfindung und zur Buchung erhalten Sie ausschließlich über das zentrale Projektbüro:

RuhrKunstNachbarn
Projektbüro im Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
T 0201 88 45 174 oder 0201 88 45 327
E ruhrkunstnachbarn@ruhrkunstmuseen.com
Telefonische Servicezeiten montags und donnerstags

 

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum - Flottmann Hallen Herne

Was passiert, wenn Kunst auf einen Universitätscampus trifft? Oder auf eine alte Industriehalle? Die Unterschiede der musealen Um-Räume und die Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum bieten Anlass zur Erkundung urbaner und architektonischer Erscheinungen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit verschiedenen Raumkonzepten auseinander und schärfen ihre Wahrnehmung.
Zeichnerisch, fotografisch und schriftlich dokumentieren sie die Eigenheiten
der vorgefundenen architektonischen, künstlerischen und plastischen
Formen. In der Gestaltung individueller Raummodelle, personalisierter
Stadtkarten und im Außenraum platzierter Skulpturen setzen die Kinder
und Jugendlichen ihre Erfahrungen künstlerisch um.

Weitere Infos finden Sie im Flyer des Projekts!

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INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN DURCH DIE SAMMLUNG UND ZUR "KUNST-AM-BAU" AUF DEM CAMPUS

Sie möchten die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum zu Ihrem Wunschtermin im Rahmen einer individuellen Führung besuchen?

Sprechen Sie uns gerne an unter:
kunstsammlungen-moderne@rub.de
Tel. +49 (0)234 / 21832

FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSEN

Wir bieten Führungen für Schulklassen, gern mit individuell abgesprochenen Schwerpunkten an.

Bitte beachten Sie, dass Grundschulklassen und Schulklassen der Unter- und Mittelstufe von zwei Lehr- oder Aufsichtspersonen begleitet werden müssen.

Sprechen Sie uns gerne an unter:
kunstsammlungen-moderne@rub.de
Tel. +49 (0)234 / 21832