Die 1965 gegründete Universität verdankt ihre Sammlung für moderne und zeitgenössische Kunst dem Gründungsordinarius des Kunstgeschichtlichen Instituts, Max Imdahl.
Parallel zum Ausbau der Kunstsammlungen war Imdahl ab 1970 mit der Auswahl der Kunst-am-Bau-Werke auf dem Campus betraut – gemeinsam u. a. mit Eduard Trier (Direktor der Kunstakademie Düsseldorf), Peter Spielmann (Direktor des Kunstmuseums Bochum) sowie dem Architektenbüro Hentrich & Petschnigg/Eller-Moser-Walter.
Die meisten Aufträge wurden an junge, noch unbekannte Künstler vergeben, doch zugleich weisen die Kunstwerke auf dem Campus große Nähe zu den Kunstsammlungen auf. Wandarbeiten von Josef Albers, Adolf Luther, Günther Fruhtrunk, Konsortium und insbesondere Mischa Kuballs Schriftzug KUNSTSAMMLUNGENDERRUHRUNIVERSITÄT (2003/2025) vereinen baugebundene Kunst und Sammlung. Eine Übersicht der Kunst am Bau auf dem Campus finden Sie hier.
Die Kunst am Bau-Werke der RUB sind regelmäßig Teil der kunsthistorischen Lehre. Ergebnisse sind u. a. das Ausstellungsbuch brutal schön? sowie ein von Studierenden konzipierter App-Rundgang.
Die Ruhr-Universität Bochum durchläuft seit einigen Jahren eine umfassende Sanierung. Schadstoffbelastungen aus den bauzeitlich verwendeten Baustoffen und Materialien erfordern die schrittweise Erneuerung fast aller Institutsgebäude. Die Sanierung führt dazu, dass sich aktuell nicht alle Kunst-am-Bau-Werke an ihrem ursprünglichen Platz befinden.
Für mehrere Jahre eingelagert sind:
NA
Hanns Holtwiesche, Evolution, 1969
Heryk Dywan, Ohne Titel, ca. 1973
Erwin Heerich, Ohne Titel, 1972-1978
GC
Josef Albers, Ohne Titel (aus der Serie Strukturale Konstellationen), 1972
Forumsplatz
Yagoy Agam, Toutes Directions, 1970
Mehr zur Campussanierung finden Sie auf den Seiten der RUB.