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MUSEALE PRAXIS & VERMITTLUNG

Zum Lehrkonzept des Kunstgeschichtlichen Instituts gehört es, Studierende der RUB früh in ihrer Ausbildung an zentrale museale Aufgaben heranzuführen. Diese Aufgaben übernehmen sowohl die Kunstsammlungen wie auch das Museum unter Tage.

Im Fokus der musealen Praxis stehen der Erhalt, die Dokumentation und Vermittlung der Sammlung sowie erste Einblicke in die kuratorische Praxis. Diese werden in Seminaren vermittelt – anlässlich von Ausstellungsprojekten, von Maßnahmen, die die Inventarisierung, Restaurierung und Lagerung der Bestände betreffen oder im Zuge von Vermittlungsformaten. Zu diesen gehören Vorträge, Expert*innentalks, eigens entwickelte Führungsprogramme oder die Möglichkeit, während des Ausstellungsauf bzw. -abbaus hinter die Kulissen zu schauen.

Die Kunstsammlungen sind ein Ort von Studierenden für Studierende. Ohne die Mitarbeit von bis zu 9 studentischen Hilfskräften allein für die Sammlung Moderne Kunst wäre die regelmäßige Öffnung des Campusmuseums, die Durchführung von Ausstellungen und Ausrichtung von Begleitprogrammen nicht möglich. Die im Campusmuseum beschäftigten Studierenden sind maßgeblich ins Museumsmanagement involviert – inklusive Art-Handling, Übernahme von Presse- und Marketingaufgaben, Veranstaltungsmanagement und Besucher*innen-Betreuung.

AUSGEPACKT UND ANGESCHAUT

Kunstwerke museumsgerecht zu lagern, sie zu dokumentieren und restauratorische Maßnahmen durchzuführen, ist genuiner Teil der Museumsarbeit. Seit 2024 räumen wir in der regelmäßig wiederkehrenden Aktion Ausgepackt und angeschaut unsere Depots auf. Die Aktion bildet die Basis, die rund 1600 Kunstwerke der Sammlung zu sichten, zu inventarisieren und zu fotografieren, die Lagermöglichkeiten zu optimieren und gemeinsam mit einer Restauratorin Erhaltungsmaßnahmen zu bestimmen.


KUNSTHOCHSCHULE MEETS UNIVERSITÄT

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Die Kunstsammlungen verstehen sich als Ort des Lernens und Ausprobierens. Seit 2024 werden regelmäßig Kunststudierende im Klassenverband eingeladen, die Museumsräumlichkeiten zur Präsentation ihrer Studienarbeiten zu nutzen. Für die Kunstgeschichtsstudierenden der RUB bildet dies eine Chance, mit angehenden Künstler*innen in Kontakt zu treten. Für die Künstler*innen ist die Ausstellung eine Möglichkeit, schon früh in ihrer Karriere Kunstwerke öffentlich zu zeigen.

Bisherige Ausstellungen: Echo, Echo, Echo – die Klasse Mundt der HfBK Dresden (2025) und POST GROUNDS. urban stage X Rub unter der Leitung von Prof. Mischa Kuball (2026).